Am 10. August 1976 erschüttert ein tragischer Unfall Belfast: Ein flüchtendes IRA-Mitglied wird von britischen Soldaten erschossen, sein führerloses Auto rast in eine Familie. Drei Kinder sterben, ihre Mutter wird schwer verletzt. Die Augenzeuginnen Betty Williams und Mairead Corrigan, die Tante der Kinder, rufen wenige Tage später zu einer Friedensdemonstration auf; in den Monaten danach folgen Tausende Katholiken und Protestanten dem Ruf der „Peace People“. Das ZEITZEICHEN des WDR am 14.8.2026 erinnerte mit Unterstützung von Corinna Hauswedell daran, dass hier ein erstes kraftvolles Zeichen gegen die politische und militärische Gewalt der „Troubles“ gesetzt wurde, auch wenn das Friedensabkommen noch 22 Jahre dauern sollte.
