Archiv des Autors: Corinna Hauswedell

Religion und Gewalt – Workshop am ZMS der Bundeswehr, 16./17.11.2016

Unter dem Titel „Gewalt und Gewaltfreiheit in Judentum, Christentum und Islam“ fand am 16./17. November 2016 am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) in Potsdam ein Workshop statt, der religiös motivierte Konflikte in Geschichte und Gegenwart thematisierte. Corinna Hauswedell beteiligte sich mit einem Vortrag: „Die politisch-religiöse Ambivalenz der nordirischen Konfliktgeschichte“. Weitere Referenten waren u.a. Micha Brumlik,  Amir Dziri, Angelika Dörfler-Dierken,Thomas Elßner, Heinz-Gerhard Justenhoven, Franz-Josef Overbeck, Anja Seiffert, Markus Thurau. Eine Publikation ist für Frühjahr 2017 geplant.

„PEACE LAB 2016 Krisenprävention Weiter Denken“ gestartet

„Die deutsche Politik vermittelt den Eindruck, es sei doch alles ganz gut, was sie in den Bereichen Krisenprävention und Friedensförderung unternimmt. Doch mit mehr Geld alleine ist es nicht getan – die neuen Leitlinien müssen die Gretchenfrage Militär kritisch reflektieren und aus beigelegten Konflikten besser lernen….“ dies und mehr twitterte Corinna Hauswedell am 28. Juli 2016 auf dem neu eröffneten Blog von PEACE LAB 2016.

Ein Jahr „Flüchtlingskrise“, 1. Juli 2016, friedens räume, Lindau

Der Blick richtete sich auf die Hintergründe der Fluchtbewegungen, auf Kriege, globalisierte Gewalt- und Ungleichheitsverhältnisse, aber auch auf die ambivalente Rolle Europas als Anziehungspunkt und Festung. Wie können Humanität, Solidarität und Sicherheit neu begründet werden? Es referierte und diskutierte mit ca. 50 engagierten Anwesenden in den Lindauer friedens räumen  Corinna Hauswedell, Mitherausgeberin des Friedensgutachten 2016 für die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST), Heidelberg. Veranstalter waren pax christi Diözesanverband Augsburg in Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung und der Amnesty International-Gruppe Lindau.

Friedensgutachten 2016 an der FEST, Heidelberg, 30. Juni 2016

Die Welt ist aus den Fugen, das Friedensprojekt Europa gefährdet: Nicht nur die Fluchtthematik spaltet die EU und ihre Gesellschaften. Kriege und Bürgerkriege, Repression und Terror, Staatsversagen und soziale Perspektivlosigkeit treiben Millionen Verzweifelte dazu, woanders eine bessere Zukunft zu suchen. Im Hintergrund vieler Gewaltkonflikte steht die Globalisierung mit ihren neoliberalen, ungerechten Handelsstrukturen; die militärischen Interventionen der vergangenen Jahre haben einer inklusiveren Weltordnung einen Bärendienst erwiesen. Wie kann Europa seiner Mitverantwortung für die vielfältigen Fluchtursachen gerecht werden, wie müssen die ethischen Maßgaben humanitärer Hilfeleistung neu buchstabiert werden?

Über diese und andere Fragen diskutierten am 30. Juni 2016 bei der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FESt) Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder (Bonner Konversionszentrum, BICC), einer der Autoren des diesjährigen Friedensgutachtens, mit dem Friedensbeauftragten des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) Renke Brahms. Das Gespräch moderierte für die FESt Dr. Corinna Hauswedell, Mitherausgeberin des Friedensgutachtens 2016.

100. Deutscher Katholikentag, Leipzig, 26.Mai 2016

Auf dem Großen Podium „Verantwortung und Interessen – Deutsche Außenpolitik angesichts internationaler Herausforderungen“, organisiert von Pax Christi am 26.Mai 2016 im Rahmen des 100. Deutschen Katholikentages, gab Corinna Hauswedell, Forschungsstätte der Ev. Studiengemeinschaft, den Impulsvortrag; weitere Teilnehmende auf dem Podium waren Bischof Kevin Dowling, Südafrika; Niels Annen, MdB, Berlin; Karin Kortmann, Vizepräsidentin des ZdK; Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach, Hamburg.

Braucht Frieden Ordnung? Jahrestagung der AFK, 3.-5. März 2016, Bonn

Corinna Hauswedell nahm an der Podiumsdiskussion „Hegemonie, Anarchie oder Weltgesellschaft? Weltordnungsmodelle für das 21. Jahrhundert“ im Rahmen der 48. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK) am 5. März 2016 in Bonn teil. Moderiert von Prof. Dr. Peter Schlotter, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg diskutierte sie mit Prof. a. D. Dr. Ulrich Menzel, TU Braunschweig und Prof. Dr. Dirk Messner, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE).

Politik und Verantwortung. Autorentagung Frankfurt, 10.-12. Februar 2016

Corinna Hauswedell nahm mit einem paper „Die ’neue deutsche Verantwortung‘ in der Außenpolitik“ an der Autorentagung für das PVS Sonderheft 2017 „Politik und Verantwortung. Analysen zum Wandel politischer Entscheidungs- und Rechtfertigungspraktiken“ vom 10.-12. Februar 2016 in Frankfurt teil, die vom Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt organisiert wurde.